Hochgeschwindigkeitskamera macht Koh Youngs Streifengitterprojektion sichtbar

Iftest aus Wettingen, Schweiz, filmt Koh Youngs Highspeed 3D Inspektion

Wie funktioniert die berühmte, patentierte Moiré-Streifengitterprojektion? Sie ist Herzstück der Koh Young 3D SPI und 3D AOI Technologie und auf den ersten Blick nicht ganz leicht zu verstehen. Unser Schweizer Kunde Iftest aber wollte wissen, was genau im Inneren eines Koh Young Systems passiert und hat deshalb die Kopf-Fahrwege seines 3D AOI-Systems Zenith mit einer Hochgeschwindigkeitskamera aufgezeichnet. Das Resultat: die Streifengitterprojektionstechnologie wird so für das menschliche Auge sichtbar.

Dieses 0,6 Sekunden Video zeigt den normalen Inspektionsvorgang. In rasanter Geschwindigkeit erfasst der Inspektionskopf Bauteile und Lötstellen auf einer bestückten Leiterplatte.

Nun hat die Firma Iftest das Video in Slow Motion konvertiert: Bei 10-facher Verlangsamung wird sichtbar, dass Streifen auf die Leiterplatte projiziert werden.

Erst allerdings bei 50-facher Verlangsamung des Videos ist klar zu erkennen, dass die Streifen aus verschiedenen Richtungen auf die Bauteile und Lötstellen projiziert werden.

Erst bei 100-facher Slow Motion kann das menschliche Auge erkennen, dass die Gitter in ihrer Phase verschoben auf den Bauteilen erscheinen – und das in jeder Richtung.

Diese Phasenverschiebungen bilden den Kern der Koh Young Technologie: Durch Musterüberlagerung ergeben sich Interferenzen, die ausgewertet werden können. Daraus errechnet Koh Young mit komplexen Algorithmen seine 3D Messdaten. Pro Beleuchtung werden vier Messbildsätze aufgenommen. Durch 8 Projektoren wird die Leiterplatte beleuchtet, so können auch Schatten und Spiegelungen eliminiert werden. Die RGB-Beleuchtung (am Anfang des Videos deutlich sichtbar) sorgt für die Echtfarbdarstellung der Leiterplattenaufnahmen.

Lichtprojektion:

 

 

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Wir danken der Firma Iftest für diese Videos!